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Archive for the ‘Allgemeines’ Category

Miyajima

Am letzten Freitag war ich und Daniel auf unserer Reise auf die Insel Miyajima in der Nähe von Hiroshima gefahren. Und zwar sind wir vom Hauptbahnhof mit der Bahn bis zur Fährenstation gefahren und dann mit der Fähre rüber auf die Insel. Berühmt ist die Insel vor allem für das Torii(Schreintor) des Itsukushi-Schreines==>Miyajima, das auf sehr vielen Postkarten, Reisebüchern etc. drauf ist. Auch hab ich von meinen Freunden bereits ZWEI von diesen Postkarten gekriegt mit dem Torii drauf. Deswegen und weil ich das sehr schön finde, war das eigentlich ein Muss auf unserer Reise. Perfekt also, dass es gleich neben Hiroshima liegt.
Auf der Insel angekommen, wurden wir erstmal von Rehen verfolgt, die uns unser Frühstück net essen lassen wollten. Hat mich natürlich gleich an Nara erinnert. Auf Miyajima laufen die Rehe nämlich auch frei rum und „attackieren“ jeden Touristen, den sie sehen^^ Nachdem wir uns ein paar Tempel angeschaut haben, sind wir bis zum Itsukushi-Schrein vorgedrungen wo auch schon sehr viele andere Touristen waren. Hier bot sich die Gelegenheit viele schöne Photos zu machen. Denn nicht nur das Torii im Wasser ist sehr schön, sondern auch der Schrein, der auf dem Wasser zu stehen scheint wenn es Flut gibt. In diesem Schrein wurde bei gutem Wetter auch eine Hochzeit abgehalten, die wir uns ein bisschen angeschaut haben.
Nach vielen Photos und weiteren Schreinen sind wir dann noch zum Daisho-in, einem buddhistischen Tempel der Shingonsekte, gegangen. Dieser war sehr groß und schön. Vor allem sind mir die ganzen kleinen süßen Buddhastatuen aufgefallen sowie auch eine Statue von einem Tengu, einem mystischen Wesen, das sich anscheinend auf dem Berg Misen der Insel aufgehalten hatte\aufhält und zum Tempel auch „vorbeischaut“. Das zumindest hat mir ein Mönch nach einer Frage meinerseits erklärt.
Anschliessend sind wir dann noch in die Einkaufspassage gegangen wo es nur so vor Läden wimmelte, die die Momiji-manjû(mit roter Bohnenpaste gefülltes Kleingebäck in Ahornblattform) herstellten und verkauften. Nach einer Probe wurde dies als omiyage(Mitbringsel) gekauft^^
4-5 Stunden haben wir auf der Insel verbracht und diese Stunden haben sich auf jeden Fall gelohnt. Ich empfehle es jedem diese Insel mal zu besuchen. Meistens besucht man sie ja auch wenn man in Hiroshima ist.

Photos auf Flickr 😉

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Hiroshima

Am letzten Mittwoch bin ich mit Daniel, einem mittlerweile guten Kumpel aus Spanien, nach Hiroshima gereist. Und zwar sind wir mit der Zug von Tsu bis Ôsaka gereist und haben dann in Ôsaka den Nachtbus nach Hiroshima genommen weil das halt die günstigste Variante war\ist. Shinkansen(Schnellzug wie z.B. ICE) ist zwar um Einiges schneller, aber auch um Einiges teurer. Und da wir ja eigentlich Zeit haben ohne Ende, passt das Reisen auf diese Weise schon ganz gut.

Als wir am Morgen in Hiroshima angekommen sind, haben wir erstmal unser Gepäck im Hostel verstaut und haben uns mit der Tram auf den Weg zum Genbakudom(Atombombendom) gemacht. Dieses Gebäude ist nämlich noch einigermassen erhalten geblieben als die erste Atombombe am 6.August 1945 über Hiroshima abgeworfen wurde. Es wurde somit auch ein Symbol für die Stadt Hiroshima, die zwar wieder aufgebaut werden konnte, jedoch aber sehr unter den Bedingungen nach dem Atombombenabwurf gelieten hatte. Näheres hier: Atombombenkuppel

Danach sind wir im Peace Memorial Park(Friedenspark) gewesen sowie dann auch im Friedensmuseum von Hiroshima. Das Museum war sehr gut und sehr interessant und gab mir schon zu denken. Es ist sehr traurig wenn man immer wieder die Zahlen der Menschen liest, die beim Atombombenabwurf gestorben sind oder ,die an deren Nachwirkungen leiden mussten. Auch wird dort gezeigt was eine Atombombe anrichten kann, warum es genau Hiroshima sein musste und wie die Explosion vonstatten ging.

Später haben wir noch das Schloss von Hiroshima besucht, was zwar sehr interessant war, aber jetzt im Nachhinein da ich das Schloss von Himeji gesehen habe, ziemlich klein und unwichtig erscheint. Jedoch ist es immer wieder interessant sich so ein Schloss in Japan anzuschauen da man nicht nur die Geschichte des Schlosses, sondern auch die Geschichte der Herrscherfamilien und des Landes um das Schloss herum mitbekommt. Zudem war viel in dem Schloss auf Englisch,was zum einem nicht wirklich oft vorkommt, und das dann auch viel erleichtert hat^^

Anschliessend waren wir noch einem sehr schönen Garten(Shukkeien) wo wir uns enspannt haben und schöne Fotos machen konnten. Der See in dem Garten sowie das viele Grün und die Brücke sind sehr schön find ich und sind auf jeden Fall einen Blick wert. Für Studierende in Japan gibts sogar eine Ermäßigung 😉

Auch waren wir in der Innenstadt wo es nur so von Pachinko-Hallen wimmelte und sehr sehr vielen Läden. Aber daran haben wir uns eigentlich schon gewöhnt. Es ist aber immer wieder witzig zu sehen wieviele Menschen doch in diese Hallen zieht^^

Abends waren wir dann noch essen. Wir haben in Ôsaka bereits Ôkonomiyaki(Ôkonomiyaki) gegessen und wollten das mit den berühmten sogenannten Hiroshimayaki vergleichen. Diese sind eine der Spezialitäten(meibutsu) Hiroshimas und man muss das quasi gegessen haben wenn man in Hiroshima war. Es wahr sehr lecker und hat mir mehr gefallen als das in Ôsaka, jedoch schmeckt Ôkonomiyaki eigentlich überall^^. Eine Empfehlung ist es aber trotzdem;)

Bilder und Kommentare gibt es auf Flickr zu sehen sobald ich sie hochgeladen habe.

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Zwischenfazit

Nachdem ich nun bereits 5 Monate lang in Japan gewesen bin, und ab jetzt noch fast ziemlich genau ein halbes Jahr wieder hier bin, wollte ich mal ein Zwischenfazit schreiben…

Mir gefällts bis jetzt in Japan ganz gut. Am Anfang war es zwar net einfach irgendwie Anschluss zu finden, aber es hat dann ja doch geklappt. Meine Gastfamilie hat viel dazu beigetragen, dass ich mich auch hier einigermassen wohl fühlte am Anfang. Und auch jetzt noch helfen sie mir wenn ich Hilfe brauche. Es ist glaub ich immer gut Kontakt zu Einheimischen zu haben da sie einem dann auch alles zeigen und erklären können. In den 5 Monaten lernte ich viele interessante Leute kennen, habe die japanische Kultur erlebt, japanisches Essen(was ja seeehr wichtig ist) sowie die japanische Nettigkeit und Gastfreundschaft genosssen, und habe mein Japanisch soweit verbessert, dass ich nun auch ganz normal mit Japanern reden kann ohne ins Stottern zu kommen oder minutenlang nach Vokabeln zu suchen.
Kurz und knapp: Es hat sich bis jetzt bereits gelohnt

Negative Erlebnissse hatte ich eigentlich noch kaum, und auch wenn nicht alle Japaner gut auf Ausländer zu sprechen sind, hatte ich bis jetzt nie Probleme damit gehabt. Ein paar Sachen sind mir jedoch ziemlich auf die Nerven gegangen. Dazu gehören zum Beispiel die nicht wirklich durchdachte Bauweise der Häuser und das Heizen mit dem AirConditioner. Das ist mir vor allem aufgefallen als ich für 3 Wochen in Deutschland war und bei mir daheim mit T-Shirt rumlaufen konnte ohne Probleme. Am Anfang war es für mich sogar zu heiss weil ichs nicht gewohnt war.
Zum anderen ist natürlich die ewige Bürokratie zu bemängeln. Zumindest ging\geht sie mir auf den Geist manchmal. Zettel müssen alle komplett und korrekt ausgefüllt werden, unnötige Dokumente herangeschafft werden, und man muss sich jeden Monat melden sowie jedes Mal was ausfüllen wenn man mal weggeht. Man soll sogar Bescheid geben wenn man über Nacht mal net da ist….wer macht das schon?? oO
Ansonsten geht mir der Wind hier manchmal echt auf die Nerven weil der einfach zu stark ist teilweise und dann halt auch kalt. Ich hoffe im Sommer wird es dann eine angenehmere Erfahrung^^

Nun sinds also noch knapp 6 Monate die ich noch hier in Japan bin. Da es bald wärmer wird, wird es glaub auch viel mehr Spass machen als im Winter als es teilweise doch sehr kalt war und ich net so die Lust hatte rauszugehen…die Japaner auch net wirklich. Ich habe mir vorgenommen mit Kendô weiterzumachen sobald ich wieder dazukomme und weiterhin Sport in welcher Form auch immer zu treiben. Auch will ich natürlich versuchen hier vor Ort gute Freunde zu finden mit denen ich dann auch noch in Kontakt bleiben kann wenn ich wieder in Deutschland bin. Ich will auch Japan erkunden und werde mein Semester eher damit verbringen in ganz Japan rumzureisen solange mein Budget das mitmacht….
Die erste Reise trete ich bereits heute an: Es geht nach Osaka und dann nach Hiroshima(Hiroshima) wo ich mit einem Kumpel die Gedenkstätte für die Atombombenopfer usw. besuchen werde. Außerdem steht noch die Insel Miyajima(Miyajima) mit dem berühmten roten Torii(Schreintor) im Wasser sowie das Schloss Himeji(Himeji), das ab April für 5 Jahre geschlossen wird, auf dem Programm.

Bilder und Berichte kommen dann sobald wie möglich

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Es gibt einige Dinge, die mir hier das Leben versäuern. (Gegenteil von versüßen, wenn es das Wort nicht gibt, dann hab ich es wohl gerade erfunden)

Aber ich könnte mir überlegen, doch hier zu leben, wenn folgende Dinge vorhanden wären:

Ein gut isoliertes Haus, in dem es innen NICHT fast genauso kalt ist wie draußen. (Die Japaner scheinen den Unterschied zwischen Drinnen und Draußen noch nicht so richtig verstanden zu haben.)

Ein Garten, in dem ich Obst anpflanzen kann. Weil Obst hier geradezu unverschämt teuer ist.

Eine deutsche Bäckerei in der Nähe. Am meisten vermisse ich nämlich das Brot, weil es hier nur weißen Toast gibt. Vollkommen ohne Geschmack und Struktur. Die English Muffins sind nicht ganz so schlimm, aber trotzdem noch aus zu weißem Mehl. Ich will Brot mit Körnern!

Ein guter, deutscher Backofen. Die Teile hier sind etwa halb so klein, haben viel zu viele Optionen, aber können doch zu wenig.

Eine Waschmaschine, bei der man den Waschgang und die Temperatur einstellen kann. Bei denen hier geht das fast gar nicht. Und sie waschen auch alle nur bis 40°C. Ich habe 3 Durchgänge und ein Sprüh-Fleckenmittel gebraucht, um den Fettfleck aus meinem Lieblingsshirt rauszukriegen.       (Die Japaner haben AUCH NICHT kapiert, dass Flecken besser rausgehen, wenn man mit warmem bis heißem Wasser wäscht.)

Sollte mir mehr einfallen, werde ich es hinzufügen, aber das wäre vorerst alles.

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Gewöhnung setzt ein

Jetzt sind es schon 4 Monate, die ich in Japan bin. Mein Japanisch ist definitiv besser geworden, und ich habe mich auch an das Leben her gewöhnt.

Das Problem ist nur, je länger ich hier bin, desto mehr wird mir klar, dass das nicht mein Land ist. So viel ich auch über Japan gelesen hatte, es reicht nicht an die wirkliche physische Erfahrung heran.

Es ist einfach anders. Es liegt nicht nur an den Kanji überall, oder an den Pantoffeln extra fürs Klo, beheizten Klobrillen und Eis mit Süßkartoffel-Geschmack.

Ich will euch schildern, was mir an Japan gefällt, und was nicht.

Lustigerweise gehen mir viele der Dinge, die mir eigentlich an Japan gefallen, wenn ich mies gelaunt bin auf die Nerven.

Beispiele:

Die Sprache. Die verschiedenen Höflichkeitslevel. Die Kanji. (Was auch sonst?)

Ich studiere Japanologie, weil ich die Sprache liebe.

Aber es ist etwas anderes, eine Sprache in der abgeschlossenen Umgebung eines Klassenraumes zu lernen, als dies tatsächlich im Land zu tun.

Wie gesagt, ich liebe Japanisch, und an guten Tage sehe ich die Kanji überall als Herausforderung. Als eine Chance, mehr zu lernen.

Ich höre Japanern gerne beim Sprechen zu, weil ich den Klang der Sprache mag.

An schlechten Tagen bin ich einfach nur genervt, weil es so schrecklich anstrengend ist durch das fürchterliche Katakana-Englisch der Japaner durchzusteigen. Und ich meine nicht nur das Lesen! (Ich habe mal 2 Minuten gebraucht, um auf  dem Menü den Drink Screwdriver in Katakana-Englisch zu entziffern.) 

Versucht mal, das zusammengestückelte, grammatikalisch unkorrekte und mit einem schrecklichen Akzent versehene Englisch der Japaner zu verstehen… Von Deutsch will ich gar nicht sprechen. (Ü Ä Ö scheinen fast unüberwindbare Hindernisse zu sein.)

Die Höflichkeitslevel sind ermüdend. Und ich kann noch nichtmal Keigo! Aber nach 4 Monaten schmeiße ich immer noch desu/masu und da-Form durcheinander. >.<

Es gibt Momente, da verstehe ich wirklich KEIN WORT von dem, was mir da gerade auf Japanisch entgegengeschmissen wurde. (Der Bibliotheksangestellte, der irgendwas von Copyright gefaselt hat. Und nochmal alles auf derselben Schwierigkeitsstufe wiederholt hat, nachdem ich ihm gesagt habe dass ich nichts verstanden habe. *grmbl* Was an „bitte einfacher“ kann man nicht verstehen?)

Die japanische relative Homogenität. Dass man als Ausländer extrem heraussticht.

An guten Tagen ist es cool ein Ausländer in Japan zu sein. Weil einem die Japaner viele Dinge durchgehen lassen, die sie Einheimischen übel nehmen würden. Z.B. besagtes Durcheinanderwerfen der Höflichkeitslevel und eventuelle Fettnäpfchen, weil man die Kultur nicht kennt.

Es ist cool beachtet zu werden wenn man durch die Straßen geht. Ich fühle mich besonders hier. In Deutschland gehe ich unter in der Masse unter, hier steche ich heraus.

Und genau das nervt mich manchmal. Kleine Kinder gucken mich mit offenem Mund an, als wäre ich ein Wesen aus einer unbekannten Welt. Ich kriege nervöse Blicke von Verkäufern an der Kasse, vielleicht weil sie Angst haben, ich könnte sie etwas auf Englisch fragen.

Und ich werde allgemein als Kuriosität angesehen.

Maria hat schon vorgeschlagen, uns einfach an eine Ecke zu stellen, mit einem Schild „gaikokujin“ und einem Hut für Spenden. Ich weiß nicht ob wir so unbedingt etwas verdienen, aber wir könnten Gebühren erheben, z.B. für Hände schütteln, Fotos machen etc. DAS ergibt bestimmt einiges an Einnahmen.

Die Annahme der Japaner, dass man kein Japanisch könnte, sollte man Nicht-Japaner sein.

Man wird sofort auf Englisch angequatscht, denn alle Westler, die nach Japan kommen, MÜSSEN ja Amerikaner sein. Ja, klar. Und dann sind sie alle platt, wenn man sagt, dass man aus Deutschland kommt. Und auch noch Japanisch sprechen kann (mehr oder weniger gut).

Als wäre die Fähigkeit, diese Sprache zu beherrschen, irgendwie in den Genen verankert.

Und selbst wenn man AUF JAPANISCH gefragt hat, kann es sein, dass eine Antwort auf Englisch zurückkommt. Oder es wird der nächste Kollege geholt, der gebrochen Englisch spricht.

Andererseits, man kann behaupten, kein Japanisch zu können und sich um einige Dinge herummogeln. Oder Kommentare zu einem selbst mitkriegen, von denen die Japaner dachten, dass man sie nicht versteht. (Ich hab mal ein „Gaijin, Kawaii“ abgekriegt.)

Die Besessenheit der Japaner mit Regeln und Richtlinien und Formen

Kata. Alles läuft auf Kata hinaus. Es gibt festgesetzte Dinge, die man zu bestimmten Gelegenheiten sagt. „ittekimasu“, „itterasshai“ und all so Sachen.

Japaner fühlen sich wohl in allerlei Regeln gut aufgehoben, sie wissen, woran sie sich zu halten haben, wie sie sich zu verhalten haben.

Ein mehr freiheitlich orientierter Westler fühlt sich in den ganzen Regeln eingesperrt.

Was ist das Protokoll für dieses und jenes Ereignis? Was sage ich zu dieser Gelegenheit? Ist es unhöflich, wenn ich dieses oder jenes tue?

Heute ist ein mieser Tag gewesen, daher klingt mein Ton mit Sicherheit nörglerisch.

Generell gefällt mir Japan, nur habe ich schlechte Laune, weil ich in Stinke-Tsu (wie ich es getauft habe) feststecke. Ich denke ich muss einfach mehr Ausflüge woandershin unternehmen. Mir ein Ziel setzen. Weil der Unterricht es nicht schafft, mich zu motivieren.

Alsdann, ich hoffe mit dem nächsten Post wieder etwas positives schreiben zu können.

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Am Wochenende vom 4ten auf den 6ten Dezember war ich mit den anderen in Nara,Ôsaka und Kyôto. Wir haben in dieser Woche ein Wochenendticket gekauft mit dem wir mit der Bahn bis zu diesen Städten reisen konnten. Der Hacken dabei war allerdings, dass wir nur die normalen und die Express-Züge nehmen konnten da die ganz schnellen eben nochmal anders sind und bezahlt werden müssen. So waren wir an 3 Tagen hintereinander etwa 6 Stunden pro Tag mit der Bahn unterwegs da wir morgens von Tsu losgefahren sind und abends wieder nach Tsu gefahren sind. Viel Zeit zum Entdecken hatten wir also nicht wirklich, aber wir haben doch Einiges gesehen denk ich. Zudem fahren hier in Japan ab etwa. 23:30 fast gar keine Züge mehr. Am Sonntag hatten wir grad noch den letzten Zug des Tages erwischt. Wenn wir den nicht gekriegt hätten, hätten wir irgendwo übernachten müssen. Durch die Hilfe von mehreren Bahnmitarbeitern(man muss im Prinzip als Ausländer nur blöd in der Gegend rumstehen und auf eine Karte zu schauen, dann kommen sie schon und wollen helfen^^) waren wir aber immer ans Ziel gekommen.

Nara
Am Freitag waren wir(ich und Sara) in Nara und haben uns dort den Nara-Kôen(Nara-Park) angeschaut. Zum einem um mal wieder die Rehe zu sehen, die dort als heilige Tiere überall rumlaufen und Touristen belästigen, zu sehen. Und zum anderen um die Herbstblattfärbung dort anzuschauen. Außerdem waren wir zunächst mal beim Kôfuku-ji(Kôfuku-Tempel) um dort die riesige 5-stöckige Pagode anzuschauen. Diese ist nämlich die zweitgrößte in Japan nach der in Kyôto,die wir am Sonntag auch gesehen hatten.
Desweiteren waren wir in einem Tempelbezirk namens Kasuga-Taisha wo echt sehr sehr viele Laternen aus Stein gestanden sind.
Abends haben wir dann noch dort vor Ort den Johannes getroffen, der in Nara studiert für ein Jahr und haben uns mit ihm über das Leben in Japan usw. unterhalten.

Ôsaka
Am Samstag waren wir in Ôsaka unterwegs. Als erstes haben wir uns das Schloss von Ôsaka angeschaut. Dieses wurde von Toyotomi Hideyoshi(einer der 3 Einiger Japans) gebaut. Über ihn und die Kriege um das Schloss gab es viel zu sehen in der Burg selbst. Es gab sehr viele interessante Exponate zu sehen und ich habe sogar ein Samuraiaoufit anziehen dürfen^^
Dann waren wir noch in der Innenstadt unterwegs,die ziemlich hell erleuchtet war wegen Weihnachten. Die Mädels sind in sehr viele Läden reingegangen wobei ich immer warten musste….
Danach waren wir noch ein bisschen durch Dotonburi(alte Straße in Ôsaka) gelaufen und dann auch schon heim. Ein paar interessante Dinge gab es schon zu sehen in Ôsaka. Zum Beispiel ist mir ein riesiges Plakat(das ganze Gebäude) für den Film 2012 aufgefallen. Fand ich fast schon übertrieben.

Kyôto
In Kyôto angekommen haben wir uns ein Tagesticket für die Buse in Kyôto gekauft und sind dann erstmal zum Ginkaku-ji(Eine Tempelanlage mit einem silbernen Tempel). Da dieser jedoch grad renoviert wird, haben wir von diesem nicht viel gesehen. Und wirklich silber war er eigentlich auch net. Zumindest ist mir das nicht aufgefallen. Nachdem wir uns mit O-miyage(Andenken bzw. Souvenire) eingedeckt hatten, sind wir(ich,Maria und Anna) mit dem Bus zum Kinkaku-ji(Eine Tempelanlage mit einem goldenen Tempel) gefahren und haben uns dort alles angeschaut. Obwohl wir hörten, dass es nicht so besonders sein soll, waren wir doch sehr erstaunt. Der goldene Tempel war wirklich golden und mit dem Teich vor ihm in dem er sich wundervoll gespiegelt hat, sah es sehr hübsch aus. Danach wollten wir und noch die größte Pagode Japans anschauen, waren allerdings bereits zu spät, denn wie überall in Japan werden nach Anbruch der Dunkelheit alle Bordsteine hochgeklappt und man kommt in die ganzen Tempel, Schreine usw. nicht mehr rein. Man kann nicht einmal mehr O-miyage kaufen^^
Die Pagode haben wir aber gesehen(ist ja auch groß^^), aber das nächste Mal will ich die bei Tag und komplett ansehen können.

Wenn ihr euch wundert wo die Bilder denn bleiben, dann habe ich die Antwort hier: http://www.flickr.com/photos/45495801@N06/collections/72157622853891679/

Ich habe mir nämlich einen Account bei Flickr zugelegt und werde ab jetzt alle Bilder hochladen, die ich da hab damit ihr sie euch anschauen könnt. So muss ich mich nicht mehr rumquällen und Fotos aussuchen und einzeln hochladen. Ich werde in nächster Zeit noch mehr Fotos reinstellen und diese nach Monat ordnen. Schaut also öfters hier im Blog und auf Flickr vorbei;)

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Was bisher geschah…

Lange ists wieder her als ich das letzte Mal geschrieben hatte. Irgendwie liegt mir das Blog-Schreiben wohl net so im Blut. Ich werde aber versuchen doch immer wieder mal zu schreiben…

Seit dem letzten Mal ist eigentlich nichts Weltbewegendes passiert, aber ich bzw. wir sind doch bissle rumgekommen und haben uns Japan angeschaut^^

Zum einen war ich in dem wohl bekanntesten Onsen(Sakakibara-Onsen) von Mie mit ein paar Kumpels aus dem Wohnheim. War ganz gut dort, aber irgendwie nicht zu vergleichen mit der Fläche wie z.B. das Thermalbad Beuren hat. Es waren lediglich ein paar verschiedene Becken da, in die man sich reinsetzen konnte. Diesmal waren aber echt viele Japaner da…kein Wunder da es ja auch sehr berühmt ist. Normalerweise übernachtet und isst man auch dort vor Ort in einem Hotel, da es für uns aber zu teuer war, haben wir nur das Bad genossen, haben ein paar Andenken(Süssigkeiten^^) gekauft und sind wieder heim.

Desweiteren hatte ich und die Leute aus meinem Wohnheim Ende November an einem Volleyball(bzw. Soft-Volleyball) und Badminton-Turnier hier in der Uni teilgenommen. Wir haben uns zwar schon lange zuvor anmelden müssen, gespielt haben wir aber bis zu dem Turnier kein einziges Mal. Deswegen haben wir auch nicht so gut gespielt. Einmal gewonnen, einmal verloren und einmal unentschieden. Damit waren wir recht schnell aus dem Turnier raus. Haben aber noch selbst weitergespielt oder den anderen zugeschaut.

Auch haben wir mit unseren japanischen Freunden Tasuku und Taitô einiges unternommen. Wir waren eigentlich fast jede Woche am Mittwoch zuvor immer irgendwo essen. Da es doch schnell recht teuer wurde, haben wir uns entschlossen selber mal zu kochen. Und so kam es dazu, dass wir einmal beim Tasuku daheim japansiches Essen(Nabe-Ryôri) gekocht haben, und die Woche drauf dann Pelemeni(russische „Tortellini“) bei mir im Wohnheim.

Bei meiner Gastfamilie bin ich eigentlich auch jede Woche ein bis zwei Mal gewesen. Ein bisschen reden, ein bisschen Fernsehen und viel Essen. So siehts dann meistens aus^^
Diese Woche am Freitag werde ich aber mit ihnen Pelemeni zubereiten. Bin mal gespannt wie das so ankommt. Das Schreiben der Einkaufsliste war ja schon lustig da ich nicht alle Sachen auf japanisch gekannt hatte und auch meinen Übersetzer nicht dabei hatte. Aber irgendwie haben wirs dann doch geschafft^^

Vorletztes Wochenende waren wir(die Deutschen halt) in 3 verschiedenen Städten unterwegs. Da es hier recht günstig Wochenendtickets für die Bahn gibt, haben wir uns dazu entschlossen die 3 Städte mal anzuschauen. Zum einen weil nicht alle schon alle gesehen hatten und zum anderen um die Herbstblätterfärbung(jap. Kôyô bzw. Momiji) in diesen Städten zu betrachten. Hier fällt diese nämlich um einiges schöner aus als in Deutschland meiner Meinung nach. Über die Städtereise werde ich im nächsten Eintrag mehr berichten…

Außerdem mache ich immer wieder Kendô hier beim Kendô-Club der Uni. Werde diese Woche wohl endlich meine Rüstung bestellen damit ich endlich richtig mittrainieren kann.

Die Fotos von den ganzen Events(falls vorhanden) kommen alle noch.

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